Der Winter ist zurück?

Was will man sagen? Am Samstag morgen bin ich aufgewacht und die ersten Geräusche die ich hörte waren das Kratzen von Schneeschippen. Also nichts wie raus und “angreifen”. Auf dem Bild zu sehen ist die zweite Runde unter den wachsamen Augen vom Nick… Interessant waren übrigens auch die verschiedensten Räum- und Streutechniken die ich beim Brötchenholen begutachten konnte: Haufenstreuen, Flächenstreuen, Punktstreuen, Schmalräumen, Breiträumen und was auch immer. Bei mir war der Gehweg übrigens ganz ohne Salz am Nachmittag frei. :-)

Wintereinbruch

Skifahren auf dem Hochjoch

Letztes Wochenende war ich mal wieder mit Kollegen Skifahren. Zu gemäßigter Zeit ging es los in Richtung Hochjoch. Dort angekommen war das Wetter noch hervorragend. Also schnell das Gepäck geschnappt und ab nach oben. “Unterwegs” haben wir noch ein paar Skie ausgeliehen und dann ging’s zur Wormser Hütte. Die Zimmer waren noch nicht fertig, so dass wir gleich auf die Piste sind. Dank der schlechter gewordenen Sicht war das Skifahren nicht nur ein Vergnügen. Und es hatte sogar zu schneien begonnen…

Das Essen am Abend war hervorragend. Am nächsten Morgen sah es erst so aus, als ob es nichts würde mit dem Skifahren. Wir sind natürlich trotzdem raus und haben uns am neuen Schnee gefreut. Gegen Mittag habe ich mit einem Kollegen die Mittagspause “gestrichen” und wir sind ab in den Tiefschnee. Absolut unglaublich war das. Einige sehr schöne Abfahrten und einige “Zöpfe” später haben wir dann so spät wie möglich Feierabend gemacht. Das Abendessen war wieder extrem lecker.  Am Sonntag hat sich dann ein sehr schöner Tag angekündigt. Wenn am Samstag so schönes Wetter gewesen wäre, dann hätte ich glaub schon am Samstag Abend die “Flügel gestreckt”… Es gab noch einmal einige schöne Abfahrten und leider ein kaputtes Knie (Gute Besserung  Micha!) . Am Samstag morgen musste leider schon eine Kollegin schon “aussteigen”  (Nie ohne einen “Skiropraktiker” zum Skifahren oder so…) und nach einem gemütlichen Mittagessen in der Wormser Hütte haben wir uns auf den Heimweg gemacht.

Fazit: Ein schönes & enstpanntes Wochenende mit den Kollegen & Kolleginnen, viele schöne Abfahrten, guter Schnee und der Nacken hat nur selten “gezwickt”. Was will man mehr?

Stuben 2010 – Letzter Tag – Gedanken zum Unfall

Am Freitag habe ich ja schon vom letzten Tag in Stuben berichtet. Mittlerweile sind zwei Tage vergangen und ich möchte zumindest kurz etwas dazu sagen. Auf das genaue Geschehen möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen. Ich bin einfach froh, dass offensichtlich nichts schlimmes passiert ist (etwas Kopfweh und ein verbogener Skistock). Gott sei dank! Und ich bin froh, dass ich sowohl einen Helm als auch einen Rückenprotektor getragen habe. Sonst hätte es wesentlich mehr wehgetan. Aber auch so gab es Befürchtungen, dass man einen Hubschrauber hätte bestellen können. So einen heftigen Schlag bzw. so eine Situation möchte ich nicht mehr erleben müssen! Ich habe immer noch etwas Schmerzen am Hals und ich habe festgestellt dass ich am Knie auch einen blauen Flecken habe.

Also, was ist passiert: Ich bin stehend von einem Skifahrer aus flotter Fahrt von hinten umgefahren worden. War das ein heftiger Schlag. In dem Moment habe ich gedacht, dass alles zu spät ist. Der Aufschlag auf der Piste danach (mit dem Gesicht zur Piste) war auch nicht gerade angenehm. ~15m vom “Treffpunkt” lag ich – nachdem ich nicht mehr gerutscht bin – im Schnee und habe mich erst einmal gesammelt. Nachdem offensichtlich war dass (vom Kopfweh mal abgesehen) nichts ernstes passiert ist und nach einem Gespräch mit dem Verursacher (der die Sache sehr bedauert hat) ging es dann langsam weiter in Richtung Lift. So weit an dieser Stelle.

An dieser Stelle möchte ich explizit dafür Werbung machen entsprechende Bekleidung (Helm, Protektor) zu tragen. Den Helm fand’ ich schon immer angenehm beim Skifahren. Und der Protektor hat schön den Rücken gewärmt bzw. die teilweise unbequemen Lehnen der Sessellifte bequemer gemacht. Aber beides hat in diesem Fall auch geschützt. Und das ist die eigentliche Aufgabe dieser “Dinger”. Auch wenn man Skifahren kann so können diese Bekleidungsstücke schlimmeres verhindern.

Zusätzlich möchte ich dafür “werben” nicht über seinen Verhältnissen zu fahren, stets das Tempo zu kontrollieren, einfach die üblichen Hinweise befolgen. Es gibt übrigens viele Menschen auf der Piste, die losfahren ohnen nach oben zu schauen… Und es gibt viele Menschen die in der Mitte der Piste anhalten, die sich hinter Kuppen setzen usw.

Stuben 2010 – Letzter Tag – Unfall – Heimreise

Tja, heute war der letzte Tag und so hieß es erst einmal die Bude räumen. Ging erstaunlicherweise zügig. Danach ging es für einen Teil für uns noch einmal auf die Piste. Und dies bei bestem Wetter. Die ersten Schwünge. Super. Das macht Laune. Kurz anhalten. Und Bumms. Ich hatte das Gefühl von einem Elefanten umgerannt zu werden. Schei*e. Gott sei Dank konnte ich mich nach einer kurzen “Sammlungsphase” wieder selbst sortieren. Mehr zu dem Vorfall aber extra. Nach diesem Zwischenfall war das Skifahren mehr oder wenig beendet und nach einer Stärkung in der Ulmer Hütte ging’sdann  ab nach Hause. Dort haben mich meine zwei schon freudig erwartet. Jetzt plagt mich noch Kopf-/ und Halsweh und meine Zunge ist etwas dick. Mal sehen, wie die Lage morgen ist. Jetzt ist erst einmal Feierabend angesagt!

Stuben 2010 – Tag 4

Auch ein noch so schöner Tag neigt sich irgendwann zu Ende. Erstaunliche Erkenntnis. Was bleibt für heute zu berichten? Genialer Skitag. Meist bei Sonne aber zwischendurch aber auch durch die Wolken durchgetaucht. Stets bei bester Sicht. Unglaublich. Teilweise war es windig frisch, teilweise auch recht warm. Es lief auf jeden Fall hervorragend heute. Abgesehen von einem etwas trägen Mittagessen auf der Bergstation. Das hat EWIG gedauert. So schnell werde ich dort nicht mehr zu Gast sein. Da aber Worte einen derart hervorragenden Skitag nicht annähernd beschreiben können mache ich an dieser Stelle einen Punkt. Ich freue mich auf morgen!