In den letzten Wochen war ich öfter mal im Soundland in Fellbach. Das dürfte sich hier herumgesprochen haben. Beim Vorletzten Besuch stand der Test von mehreren Les Pauls (unter anderem: Traditional, Standard 2008), einer Gibson Nighthawk und der schon bekannten Framus Panthera Pro SE an. Natürlich wieder am Einstein. Bei diesem Termin war ich von den Les Pauls positiv überrascht. Es war das erste Mal seit ewigen Zeiten dass ich mich mit einer der Les Pauls tatsächlich hätte anfreunden können.Die NightHawk hat mich nicht vom Hocker gerissen. Ich hätte zumindest in diesem Fall die Framus Panthera bevorzugt… Wenn ich hätte eine der Gitarren hätte mitnehmen müssen? Es wäre eine der Les Pauls geworden. Beim Vergleich hat sich übrigens auch gezeigt, dass Gitarren mit ähnlicher Konstruktion durchaus verschieden klingen können. Vielleicht muss ich eines Tages doch noch eine Les Paul erwerben. Oder noch besser eine schöne schenken lassen.
Richtig abschreckend waren weder die Haptik noch der Klang.
Wie hier schon geschrieben war ich am 17.4. ja schon wiedert im Soundland. Dieses Mal stand der Vergleich der beiden Pantheras an. Und zwar diesmal auch mit “VollAufDieMütze”-Sounds. Als erstes stellte sich die Frage nach dem geeigneten Verstärker. Rod hat nach kurzem Gespräch einen Einstein von Diezel empfohlen. Also gut. Den kannte ich noch nicht und er war auch auf der “denmussichunbedingtmaltesten”-Liste. Zum Verstärker: Sehr angenehm. Zwei Kanäle. Der zweite voll auf die Mütze und der erste mit drei Variationen. Clean, “dreckig” und “dreckiger”. Ich war bin begeistert. Nun zu den Gitarren. Die “normale” Studio Pro (wird so nicht mehr hergestellt) hat den Vorteil des Pickup-Splittens. Die Studio Custom SE den Vorteil der Antiquity Humbucker. Um es kurz zu machen: Die Studio Custom SE hat die Nase vorn. Warum? Die Optik und die Tonabnehmer und der Sound. Im Vergleich ist die “normale” Panthera fast äh, ich möchte eigentlich nicht sagen steril. Also die Custom SE ist musikalischer. So kann man es besser ausdrücken. Sie hat auch weniger Dampf am Ausgang. Absolut Daumen hoch! Die normale Panthera Pro hat folgende Tonabnehmer aus dem Hause Duncan montiert: APH-1 (neck), APS-1 (RW/RP – middle), SH-5 (bridge). Auch keine schlechte Wahl. Trotz allem: Stünde ich vor der Entscheidung, ich wüsste die Antwort bereits: Studio Custom SE.
Wie hier und hier schon geschrieben war ich ja im Soundland. Die Geschichte von der Dark Fire und der günstigen Zweitgitarre ist aber nicht alles gewesen. Ich habe nämlich auch noch zwei Framus Pantheras getestet. Eine Framus Panthera Studio Pro und eine Studio Custom SE. Letztere hat unter anderem zwei (wie ich feststellen musste) hervorragende Antiquity Humbucker eingebaut. Und was war das Ergebnis von dem Test? Die Studio Pro ist eine sehr flexible Gitarre. Macht Spass. Die Schaltung ist ein Traum: 3-Wege Tonabnehmer-Schalter, jeder Humbucker ist einzeln auf Single Coil schaltbar und der mittlere Single Coil lässt sich in jeder Position dazumischen. Sehr sehr genial. Und dann gibt es noch einen Schalter der den Steg-Humbucker direkt auf den Ausgang schaltet. Was will man mehr? Die Studio Custom SE hat in der Mittelposition einen Vintage Rails und die Humbucker lassen sich nicht splitten. Auch haben sie insgesamt eine geringere Leistung als die der Studio Pro. Spontan fand’ ich diese auch gefälliger. Und die Optik der SE-Variante mit Spalted Maple Top ist sowieso ausser Konkurrenz! Ein weiterer Besuch sollte folgen. Diese Tonabnehmer muss ich mir genauer (und auch mit verzerrten Sounds) anhören. Um genau zu sein war ich schon ein zweites Mal im Soundland. Bericht folgt.
Wie hier schon geschrieben war ich ja im Soundland. Die Geschichte von der Dark Fire ist aber nicht alles erzählenswerte. Der Bernie hat mir nämlich die heiligen Hallen aufgeschlossen (da wo die teuren Sachen sind) und ich habe gesagt, dass ich eingentlich eine günstige Zweitgitarre suche. So 500-600€. Eher eine Strat. Wir haben uns dann darauf geeinigt, dass so so eine Diego (wenn auch geringfügig teurer) nicht das schlechteste wäre. Als Bernie dann mal wieder vorbeischaute hatte ich eine Fender Strat aus dem Fender Custom shop in der Hand (< 3000€). Er hat dann gesagt, dass das gefährlich ist. Na gut. Dann ist es halt gefährlich. Fand ich jetzt nicht soo wild. Und wenn ich eine richtig schlechte Strat (er hatte ein anderes Wort gewählt) testen wollte, dann sollte ich doch die schwarze da rechts nehmen. Gesagt getan. Totall verrazte Gitarre (Fender ‘57 Custom Shop heavy Relic > 3000€). Gestimmt und…. echt schlecht. Mist. DIE Gitarre ist gefährlich. So muss eine Strat sein. Nur zu dünne Saiten. Im gehen habe ich dann mit Bernie noch ein wenig fachgesimpelt über “schlechte” Strats, zu dünne Saiten, Seymour Duncan Antiquity Tonabnehmer und solche Sachen. Mit dem Rodrigo habe ich auch noch ein wenig fachgesimpelt und schwupps war auch der Laden schon fast zu. Im Rausgehen dann noch schnell ein Update vom Grooveagenten mitgenommen. Ein sehr angenehmer Besuch im Musikalienfachgeschäft. Aber auch das war noch nicht alles…
Letzten Mittwoch war ich spontan im Soundland. Unter anderem um die Gibson Dark Fire mal in die Hand zu nehmen. Letztes Jahr auf der Musikmesse war es mir einfach zu doof ewig zu warten. Optisch fand’ ich die Gitarre schon immer interesssant. Auch von den Features. Und nach einem Fachsimpeltermin mit Danilo W. habe ich mich noch einmal mit dem Thema beschäftigt. Ergebnis war: Antesten: unbedingt. Interessant wäre aber eher die Dusk Tiger weil irgendwie einen Schritt weiter bzw. in allem irgendwie konsequenter. Auf jeden Fall habe ich die Gitarre in die Hand genommen und mich gleich etwas unwohl Gefühlt. Der Hals ist nicht mein Geschmack. Ein paar Clean Sounds angecheckt, den Piezo angecheckt. Fazit: Der P-90 ist absolut interessant aber die Gitarre und ich werden trotz sehr schöner Optik erst einmal keine Freunde. Nicht zu diesem Preis. Spontan habe ich dann noch eine schöne blaue PRS Custom 22 in die Hand genommen. Auch da war der Hals nicht 100% mein Fall aber das hätte ich mir für ein vergleichbares Geld sehr gut vorstellen können. Zerrsounds habe ich übrigens nicht getestet.
Gesamtfazit: Schöne Gitarre aber zumindest für mich nicht so richtig interessant. Nicht für das Geld. Ich bin gespannt, wann mich die erste Les Paul richtig vom Hocker reisst…
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