Weitere Higlights kamen dieses Jahr von Roland. Ich spiele schon länger mit dem Gedanken mir einmal einen kleineren Looper zu Kaufen. Aus dem Hause Roland gab es bisher zwei Geräte die in Frage kommen. Im Vergleich zu den Wettbewerbern war ich aber unsicher ob eines der zwei wirklich das richtige Gerät für mich wäre. So oder so, jetzt gibt es die Geräte in überarbeiteter Version: Den RC-3 und den RC-33. Auffälligste Neuerung ist neben der etwas veränderten Bedienlogik ein USB-Anschluss. Da könnte man doch glatt ins Grübeln kommen. Weitere Interessante Geräte (aus meiner Sicht) waren das RD-300 NX und der GR-55. Das GR-55 ist einerseits recht speziell. Auf der anderen Seite ist es durch seine Größe und durch seine Möglichkeiten auch wieder sehr interessant. Auf den ersten Blick ist das Teil auf jeden Fall “verdächtig” für die Wahl zum “Kleinen Besteck”… Fazit: die Looper RC-3 und RC-33 und der GitarrenModeller/Synthesizer GR-55 werden näher unter die Lupe genommen.
Im letzten Jahr hat TC Electronic mit dem Polytune für viel Aufsehen gesorgt. Ich war gespannt, was dieses Jahr vorgestellt werden würde. Im Vergleich zu den BassAmps 2.0 von vor zwei Jahren war es im Vorfeld sehr ruhig. Also, was gab es neues? Dieses Jahr gab es auf Basis des RH-450 ein leistungsstarkes Topteil (Blacksmith). Und es gab für die Gitarristen eine ganze Reihe neuer Pedale. Zwei der Pedale sind für mehr oder weniger Verzerrung zuständig. Die restlichen fünf Pedale sind auf bekannte Effekte aus dem TC Produktspektrum spezialisiert (Hall, Delay, Flanger, Chorus und Vibrato). So weit erst einmal nichts besonderes oder ungewöhnliches. Auch nicht die schicke Optik und die sprechenden Namen. Der besondere an den fünf Geräten ist die USB-Schnittstelle und die Toneprint-Technologie. In der Praxis heisst dass, dass man fertige Effektprogramme von “Gitarrenhelden” in die Geräte laden kann. Auf der Homepage von TC kann man schon einige Presets von namhaften Künstlern finden. Sehr interessant. Interessant finde ich auch das Delay, dass eine Looper-Funktion eingebaut hat. Das muss ich mir bald näher anschauen. Hilfreich ist in diesem Zusammenhang auch TC’s Videosammlung bei YouTube.
Im alten Jahr habe ich hier schon über den TA-30 berichtet. Ich war im Vorfeld sehr gespannt ob es von Mesa/Boogie noch weitere Neuigkeiten geben wird. Und tatsächlich. Die Baureihe hat ein “Flaggschiff” bekommen. Den Royal Atlantic. Ein ganz “normales” Topteil mit zwei Kanälen und drei abrufbaren Sounds. Hinzu kommt noch für jeden Kanal die Möglichkeit die Leistung zu reduzieren. Der Hall und der Effektweg lassen sich komplett aus dem Signalweg nehmen. So geht das. Zahlreiche Soundbeispiele gibt es hier. Ich hoffe dass die neuen Geräte bald zu einem akzeptablen Preis bei uns zu haben sind. Was mir allerdings noch “fehlt” ist ein Upgrade vom TA-15 (Gain Boost, Effektweg und Hall). Und das ganze auch als Combo. Quasi der TA-30 mit halber Leistung. Das würde mir für zu Hause vollkommen ausreichen. Bei den größeren beiden Geräten kommt dann auf Grund des zu erwartenden Preises doch das ein oder andere Gerät aus lokaler Herstellung in Frage…
Am 13.1.2011 ist es mal wieder so weit. die NAMM-Show in Anaheim, Californien öffnet für vier Tage die Tore. Ich bin schon sehr gespannt, was es an Neuigkeiten gibt. Der ein oder andere Hersteller von Musikinstrumenten betreibt noch ein wenig Geheimniskrämerei. Andere bewerben nicht mehr ganz taufrische Geräte als Neuheiten. Naja. Zumindest auf einer NAMM-Show waren die Produkte noch nicht zu sehen…

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